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Was bisher geschah...

Geboren 29. März 1969

24. Dezember 1978 Die erste Gitarre, sie lag unter einem grünen Baum, ob der Weihnachtsmann ein heimlicher Rock´n Roller ist?

Aber soweit war es noch nicht! Erst einmal plagten mich klassische Etüden,bis mir schließlich die Erleuchtung in Form des Weißen Albums der Beatles zuteil wurde. Fortan erfreute ich meine Umwelt mit, den mir eigenen Interpretationen, der modernen Popmusik. Schnell jedoch wurden mir die Ausdrucksmöglichkeiten dieses Instruments zu beschränkt.

Ich fand schnell heraus, dass das wahre Glück des angehenden E-Gitarristen doch im gemeinsamen Musizieren mit anderen steckt, da sich hier viel höhere Schallpegel erreichen lassen!

12. Mai 1981 Endlich war es soweit: Ich hatte meine Brüder im Geiste (so dachte ich zumindest) gefunden. Die erste Band wurde gegründet: Drums, Bass und die zweite Gitarre waren unter Dach und Fach. Und da der andere "Gitarrero" zwei E-Gitarren und einen Verstärker besaß (über den wir natürlich gleichzeitig spielten) konnte es losgehen. Leider musste ich mir deswegen auch die Rolle als Frontmann und Sänger mit ihm teilen, aber was ist schon perfekt im Leben!?

Wir schafften es immerhin den ersten Auftritt zu absolvieren, bevor der zweite Gitarrist und ich uns wegen grundlegender musikalischer Differenzen trennen mussten (er stand auf AC/DC und ich auf Pink Floyd). Da mir jetzt meine Leih-E-Gitarre abhanden gekommen war musste schnellstens Ersatz her. Da mein Vater aufgrund der Sache mit dem Tonbandgerät noch leicht vorbelastet war, gestaltete sich das Vorhaben, ihn dazu zu überreden mir eine zu schenken, etwas schwierig. Aber zum Glück stand mal wieder Weihnachten vor der Tür, und nach extremer Penetration seines Hörnervs, durch meine Wenigkeit, gab er sich dann doch geschlagen. Und da war sie....

24. Dezember 1982 meine erste E-Gitarre. Eine Schönheit war sie, im Nachhinein betrachtet, nicht diese "Ibanez Musician". Aber sie hatte einen aktiven EQ und eine "Schlagmichtotoschaltung" für, von total dünn, auf "Megavollbrettturbogas" mit Booster....und das war damals meeeega cool. Der Erwerb des dazugehörigen Verstärkers verdammte mich zwar dazu, die darauf folgenden Sommerferien durch zu "malochen", während meine Kumpels am See lagen. Aber dann war ich stolzer Besitzer eines 100 Watt Amps, und wie ihr ja wisst: wer am meisten Luft bewegt, gewinnt! Fortan ging es leider mit meinen schulischen Leistungen bergab, aber mit meinen immer wieder wechselnden Bands, bergauf. Als die Talsohle meiner Schulkarriere erreicht war musste ich mich nach einem Sanierungsplan umsehen, und da erschien mir die Rettung in Form eines Wechsels auf ein musisches Gymnasium. Das bedeutete zwar, dass ich mich mal wieder mit meinen klassischen Etüden herumschlagen musste, die ich zugegebenermaßen zugunsten des Rock´n Roll, ein wenig vernachlässigt hatte, aber so blieb mir der Totalrausschmiss erspart. Zumindest vorerst.... Aber immerhin hab ich noch den Herrn Bach ein wenig aus den 6 Saiten heraus gequält, was mir bestimmt nicht geschadet hat.

Durch die Doppelbelastung des intensiven Studiums der modernen (ich hatte mittlerweile begriffen, dass auch die Eckpfeiler der Rock und Popmusik fundiert erlernt sein wollten) und der klassischen Musik, konnte ich verständlicherweise nicht mehr die Energie aufbringen, meine schulische Karriere mit dem nötigen Nachdruck zu verfolgen, und scheiterte an der Kollegstufe (böse Zungen behaupten, dass mein Rock´n Roll Image das seinige dazu beigetragen hätte den Rausschmiss voranzutreiben, was natürlich totaler Blödsinn ist).Da ich ja eine Karriere als Rockstar anstrebte, schien mir in dem Zusammenhang ein wenig kaufmännisches Rüstzeug sowie Compter-Kenntnisse nicht unangebracht. Ich absolvierte also kurzerhand eine kaufmännische Ausbildung. Um gleich danach den Dienst an der Waffe zu verweigern. Denn, der Bund hätte mich ja meine Haarpracht gekostet und so etwas kann man sich, als aufstrebender Star ja schon aus Imagegründen, nicht leisten.

09. Oktober 1991 Aufgrund eklatanten Auftritts- und Geldmangels während des Zivildienstes, lies ich mich von einem Bandkollegen für die journalistische Arbeit beim Magazin "Sound-Check" rekrutieren. Der Zeilensatz war ein Skandal, aber ich war fortan jeden Monat mit neuem Krachwerkzeug ausgestattet - sehr zur Freude meiner Nachbarn. Gleichzeitig führte ich meine intensiven Studien der E-Gitarre, bei meinem damaligen Lehrer Abi v. Reininghaus, fort und spielte mittlerweile in 6 Bands, um auf ein einigermaßen erträgliches Auftrittspensum zu kommen. Denn wie ihr sicher wisst; braucht der wahre Künstler ja in regelmässigen Abständen die Bestätigung seines Egos, indem er die Massen in Ekstase versetzt.

13. Februar 1993 Solchermaßen gerüstet beschloss ich nun die Herausforderung des Profi-Musikerlebens anzunehmen (und das lächerliche Intermezzo als Programmierer zu beenden). Mit sage und schreibe 3 Schülern, einem Lehrauftrag der Volkshochschule und 3 Bands, die zusammen etwa 20 bezahlten Gigs im Jahr hatten, sah ich mich dieser Herausforderung spielend gewachsen. Was ich nicht bedacht hatte war, dass ab jetzt jeden Tag Spiegelei mit Pommes auf meinem Speiseplan stand. Aber wie durch Zufall fand ich durch meinen Bandkollegen Wolfgang Vetter Zutritt in die faszinierende Münchner Studioszene. Wolfi versorgte mich immer wieder mit Session-jobs, so dass ich mir jetzt auch wieder ein saftiges Steak leisten konnte.

21. Mai 1995 Nachdem ich mich nun mehr fast zum Olymp der Großverdiener im Musikbusiness hochgearbeitet hatte kam, um dem Ganzen noch eins drauf zu setzen, eine lukratives Angebot von dem Drummer Jan Zelinka. Wir hatten schon so manche 12-bar Schlacht in einem Laden namens "Saint Thomas" geschlagen und kannten uns daher. Man wollte eine Soulband gründen, der Bassist sei ein profunder Manager und der Gewinn würde enorm werden. Aufgrund meiner kaufmännischen Vorbildung erkannte ich sofort, dass diese Sache Hand und Fuß hatte und wurde Gründungsmitglied der Band "Soulkitchen". Um das ganze noch abzurunden bekam ich, nach harten und lauten Auditions, im gleichen Jahr am

19. November 1995 auch noch die Gitarristenstelle der (in Bikerkreisen legendären) "Hank Davison Band". Was natürlich zu geringfügigen Terminengpässen in meinem Kalender führte. Aber auch dies konnte durch "generalstabsmässige" Planung gemeistert werden (manchmal jedenfalls). In den folgenden Jahren führten mich meine Konzertreisen in aller Herren Länder, wobei ein Highlight die Chinatour mit "Soulkitchen" im Winter 95/96 war. Am

27. Juni 1995 folgte dann gleich ein weiteres Schmankerl, nämlich der Auftritt auf der "German Bike Week" mit der "Hank Davison Band". Bei diesem Gig begleiteten wir unter anderem Bobby Kimball (was speziell für mich, als alten Toto-Fan, ein besonders Erlebnis war), Glenn Hughes (der mich total aus den Socken geblasen hat, mit seiner Röhre), Vito de la Para (das Urgestein von Canned Heat) sowie Dickie Peterson (der an und für sich schon eine Legende ist...) und es folgten Auftritte im Vorprogramm von ZZ-Top - um das Jahr würdig abzuschließen.

In den darauf folgenden Jahren hatte ich zahllose Gigs und Studiosessions. Für die "Hank Davison Band" schrieb ich in dieser Zeit auch einige Songs, von denen zwei (unter anderem der Titelsong) auf dem 2006 erschienenen Album "Hard Way" vertreten sind.

18. März 1998 Ich übernahm an diesem denkwürdigen Datum einen Dozentenjob am MGI-München, den ich, mit Unterbrechungen, bis zum heutigen Tage ausübe.

08. November 2000 Da ich immer einen Riecher für neue, Erfolg versprechende Projekte hatte, ließ ich mich nicht lange lumpen als ich, von (der gerade aus L.A in München angekommenen) Erin Perry das Angebot bekam, mit ihr eine Band zu gründen. Mit dieser heißen Röhre sah ich die Gelegenheit gekommen mal wieder richtig erdigen Rock´n Roll auf die Bühne zu bringen.

21. April 2003 Zusammen mit Erin Perry wird die Partyformation "Rad Pack" aus der Taufe gehoben. Diese Truppe hat eine der tightesten Rhythmusgruppen mit der ich je gespielt habe und war deshalb schon ein Muss.

27. September 2006 Die Firma "Line 6" trägt mir den Job als Vorführer und Endorser Ihrer Produkte an. Hier bietet sich für mich die Gelegenheit mein seit langem vor sich hin schwelendes Instrumentalmaterial zu beleben, und ich sage sofort zu. Angespornt von diversen Workshops und den durchwegs positiven Reaktionen des Publikums auf meine Instrumentalsongs, werden 2007 die letzten Tracks für "Anthology Part 1" aufgenommen und die Scheibe im Sommer abgemischt.

05. Oktober 2007 Es ist vollbracht. "Anthology Part 1" kommt noch warm aus dem Presswerk und wird veröffentlicht.

Mit dieser Platte schließt sich ein musikalischer Kreis für mich. Und ich bin wirklich stolz auf dieses Meisterwerk....was mich nicht davon abgehalten hat bereits an Songs für die nächste CD zu schreiben, bei der ich erstmals auch als Sänger in Erscheinung treten werde.....also bleibt dran es bleibt spannend!!!

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TERMINE:

Christian Schwarzbach Band:

12.02.2012 Jimmy´s Cafe Altdorf/Landshut

The Acoustic Experience:

02.02.2012 Hide Out München

08.03.2012 Hide Out München

Soulkitchen:

24.02.2012 Schlachthof München

25.02.2012 Schlachthof München

weitere Termine... 

 

Das schreibt die Presse:

Gitarre&Bass 07/08
Eine wirklich fette, scharfe Lead-Gitarre mit den berühmten Eiern spielt Christian Schwarzbach auf Anthology Part 1. Seine E-Gitarren-Instrumentals rocken, drücken, sägen und sie haben Emotion und Stil. Dieses selbstproduzierte Album kann sich in punkto musikalisch-kompositorischer Substanz mit jedem neueren Satriani-Werk messen, und würde was die Abwechslung angeht ganz sicher Punkte machen....

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